SeniorenWohnPark „Rosengarten“ – Kostenübersicht

Die Pflegeheimkosten sind abhängig vom Pflegegrad

Pflegebedürftig sind nach § 14 des Sozialgesetzbuches XI Personen, die aufgrund von körperlicher, geistiger oder seelischer Krankheit für regelmäßige, gewöhnliche Lebensabläufe in erheblichem Umfang oder höherem Maße Hilfe benötigen. Für Personen, die unter diese Definition fallen, gibt es finanzielle Unterstützung.

Die Pflegeversicherung beteiligt sich abhängig vom Pflegegrad an den Pflegeheimkosten für den Aufenthalt in einem Altenheim, der so genannten „vollstationären Pflege“. Den Rest der Pflegeheimkosten müssen Sie selbst tragen. Da die Kosten in unseren Altenheimen variieren, variiert auch Ihre private Zuzahlung.

In den Pflegeheimkosten sind die Pflegeleistungen und die soziale Betreuung sowie die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung, die Investitionskosten* und der Ausbildungsrefinanzierungsbetrag** enthalten. Darüber hinaus sind hauswirtschaftliche Leistungen wie die Wäscheversorgung sowie die Zimmer- und Gebäudereinigung in den Kosten inklusive.

* Investitionskosten = Kosten, die dem Träger der Pflegeeinrichtung bei Herstellung, Anschaffung und Instandsetzung von Gebäuden entstehen
** Refinanzierungsbetrag = Betrag, den jede Einrichtung an die Kassen abführen muss, um die Ausbildung in der Altenpflege und Altenpflegehilfe zu finanzieren

Wie bekommen Sie finanzielle Unterstützung?

Um solch eine Unterstützung von Ihrer Kranken- bzw. Pflegekasse zu erhalten, sind mehrere Schritte nötig. Zuerst ist ein Antrag bei Ihrer Krankenkasse zu stellen. 
Der Antrag auf Pflege kann sowohl von Betroffenen als auch von deren Angehörigen gestellt werden. Es genügt ein formloses Schreiben, in dem Sie Ihrer Krankenkasse mitteilen, dass Sie Pflegebedürftigkeit beantragen,

Sobald dieser Antrag bewilligt ist, können Sie das Formular an Ihre Pflegekasse weiterleiten, die an Ihre Krankenkasse angegliedert ist. Welches Ihre Pflegekasse ist, können Sie von Ihrer Krankenkasse erfahren. Die Pflegekasse beauftragt daraufhin einen medizinischen Gutachter, der den Pflegegrad ermittelt. Dieser Gutachter wird vom medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) geschickt und besucht Sie zu Hause, um sich ein Bild vom Zustand des Pflegebedürftigen zu verschaffen. Auf Basis des Gutachtens wird von der Krankenkasse über den Pflegegrad und damit die Höhe der Leistungen entschieden.

Hier erfahren Sie mehr über die Pflegegrade.

Wichtig: Vor einem Umzug in ein Altenheim der AWO ist eine Bestätigung der Pflegekasse notwendig.

Die aktuellen Heimkosten entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt. Wenn Sie ausführliche Informationen wünschen oder nähere Fragen zur Finanzierung haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die Einrichtungsleitung. Sie berät Sie gerne.