Heiner-Stenglein-Senioren- und Pflegeheim

AWO Heiner-Stenglein-Senioren- und Pflegeheim

Geschäftszeiten:

Montag bis Donnerstag:

 

Freitag:

08:00 Uhr – 12:00 Uhr

13:00 Uhr – 17:00 Uhr

08:00 Uhr – 14:00 Uhr

Pflege mit Herz

Das AWO Heiner-Stenglein-Senioren- und Pflegeheim ist eine nach den modernsten Maßstäben gebaute Einrichtung der vollstationären Pflege.  Das Haus bietet 115 voll möblierte Pflegeplätzen in 78 Einzel- und 19 Doppelzimmern. Zudem besteht innerhalb der Einrichtung die Möglichkeit der eingestreuten Kurzzeitpflege. Zwei der 115 Pflegeplätze sind dauerhaft nur für Kurzzeitpflege reserviert. Diese Projekt aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert.

Das Senioren- und Pflegeheim befindet sich nordöstlich vom Kulmbacher Stadtzentrum in einem ruhigen Siedlungsgebiet. Unmittelbar an der Einrichtung befindet sich eine Bushaltestelle und im Umkreis von 750 Metern befinden sich Geschäfte aller Art. In 20 Minuten gelangt man zu Fuß ins Stadtzentrum. 

 

So pflegen wir Sie

Neben allgemeinen Pflegeleistungen gibt es verschiedenste Betreuungsangebote wie Gedächtnistraining, Gymnastik, Singkreis, Gottesdienste, jahreszeitliche Veranstaltungen und vieles mehr. 

Zusätzlich bietet das AWO Heiner-Stenglein-Senioren- und Pflegeheim Dienstleistungen wie Wäscherei, Hausmeister, Verpflegung und Hausreinigung an. Die Verpflegung umfasst Vollpension mit Frühstück (ab 8:00 Uhr), Mittagessen (ab 11:45 Uhr), Nachmittagskaffee (ab 14:45 Uhr) und Abendessen (ab 17:45 Uhr). Darüber hinaus werden bei Bedarf Zwischen- und Nachtmahlzeiten, sowie Diäternährung angeboten.

In den vergangenen Jahren wurden mehrere Pflegefachkräfte unserer Einrichtungen in Palliativ Care und Hospitzarbeit weiter gebildet. Palliativ Care ist eine ganzheitliche Behandlung von Bewohnern, die unter fortgeschrittenen Erkrankungen leiden. Hier steht nicht die kurative Behandlung der Krankheit im Mittelpunkt, sondern die Beherrschung der Krankheitssymptome. Das bedeutet, Schmerzen zu lindern und Ansprechpartner bei Problemen sozialer, psychologischer und spiritueller Natur zu sein. Die Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen, sowie die Einbeziehung der Angehörigen stehen im Vordergrund. Im Mittelpunkt steht der erkrankte Mensch, seine Angehörigen und ihm nahestehende Menschen. 

Damit wir unsere Bewohner immer bestens versorgen können, bilden wir uns bei Schulungen kontinuierlich fort und überprüfen unsere Arbeit regelmäßig in Qualitätszirkeln. 

Räumliche Ausstattung

Das AWO Heiner-Stenglein-Senioren- und Pflegeheim bietet 78 Einzel und 19 Doppelzimmer, die sich über drei Stockwerke erstrecken und barrierefrei mit Hilfe eines behindertengerechten Personenaufzugs erreicht werden können. Die Größe der Zimmer variiert zwischen 26,5 m² und 31 m². Sie sind allesamt möbliert mir modernen Pflegebetten, Nachtkästchen, Einbauschränken, Tisch und Stühlen. Zudem befinden sich in den Zimmern eine Notrufanlage, seniorengerechte Nasszellen, Gardinen, sowie Telefon- und Fernsehanschluss. Die Bewohner haben außerdem die Möglichkeit ihre Zimmer mit persönlichen Gegenständen einzurichten.

Neben den privaten Zimmern laden auch Gemeinschaftsräume (Veranstaltungsraum, Aufenthaltsräume und Kreativraum) und begehbare Außenanlagen zu Begegnungen und Teilnahme am Alltagsleben ein. Alle Bereiche der Einrichtung sind barrierefrei und somit auch mit dem Rollstuhl erreichbar. Das AWO Heiner-Stenglein-Senioren- und Pflegeheim ist eine Begegnunugsstätte und somit auch Kommunikationszentrum für Heimbewohner*innen und Nichtheimbewohner*innen in der unterschiedliche Programme angeboten werden. 

Kostenübersicht

Die Pflegeheimkosten sind abhängig vom Pflegegrad

Die Pflegeversicherung beteiligt sich abhängig vom Pflegegrad an den Pflegeheimkosten für den Aufenthalt in einem Pflegeheim. Den Rest der Pflegeheimkosten müssen Sie selbst tragen.

Da die Kosten in unseren Pflegeheimen variieren, variiert auch Ihre private Zuzahlung.

 

Wie bekommen Sie finanzielle Unterstützung?

Um solch eine Unterstützung von Ihrer Kranken- bzw. Pflegekasse zu erhalten, sind mehrere Schritte nötig. Zuerst ist ein Antrag bei Ihrer Krankenkasse zu stellen. 
Der Antrag auf Pflege kann sowohl von Betroffenen als auch von deren Angehörigen gestellt werden. Es genügt ein formloses Schreiben, in dem Sie Ihrer Krankenkasse mitteilen, dass Sie Pflegebedürftigkeit beantragen,

Sobald dieser Antrag bewilligt ist, können Sie das Formular an Ihre Pflegekasse weiterleiten, die an Ihre Krankenkasse angegliedert ist. Welches Ihre Pflegekasse ist, können Sie von Ihrer Krankenkasse erfahren. Die Pflegekasse beauftragt daraufhin einen medizinischen Gutachter, der den Pflegegrad ermittelt. Dieser Gutachter wird vom medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) geschickt und besucht Sie zu Hause, um sich ein Bild vom Zustand des Pflegebedürftigen zu verschaffen. Auf Basis des Gutachtens wird von der Krankenkasse über den Pflegegrad und damit die Höhe der Leistungen entschieden.

Hier erfahren Sie mehr über die Pflegegrade.

Wichtig: Vor einem Umzug in ein Altenheim der AWO ist eine Bestätigung der Pflegekasse notwendig.

Die aktuellen Heimkosten des AWO Heiner-Stenglein-Senioren- und Pflegeheims entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt. Die Mitarbeiter der Verwaltung stehen jeder Zeit beratend in Fragen der Finanzierung, im Umgang mit den Kassen und bei Anträgen, beispielsweise an Ämter, zur Verfügung.

Qualitätsprüfung durch FQA und MDK-Bericht

Qualitätsprüfungen durch FQA und MDK

Jährlich werden alle Heime von der Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA, früher Heimaufsicht) unangemeldet überprüft.

Alle Einrichtungen, die Pflegeleistungen erbringen werden im Auftrag der Pflegekassenverbände ebenfalls jährlich und unangemeldte vom medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) überprüft.

Anhand eines rund 280 Seiten starken Prüfleitfadens prüft und berät die Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA, früher „Heimaufsicht“) in jährlichem Rhythmus nach dem bayerischen Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) die Senioreneinrichtungen (Pflegeheime, Altenheime, Seniorenwohnstifte, Altenwohnheime…). Gerne können Sie die aktuellen Berichte bei der Einrichtungsleitung der jeweiligen Senioreneinrichtung einsehen und sich die Prüfungsergebnisse erläutern lassen.

Zusätzlich werden die Pflegeeinrichtungen ebenfalls jährlich vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) nahezu in den gleichen Themenbereichen geprüft. Das Prüfkonzept des MDK umfasst für die Berechnung einer „Pflegenote“ rund 80 Kriterien, welche mit ja oder nein bewertet werden.

Unter Beteiligung des MDK haben der GKV-Spitzenverband, die Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene, die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände Kriterien vereinbart, nach denen die Ergebnisse der Qualitätsprüfungen des MDK verständlich, übersichtlich und vergleichbar im Internet veröffentlicht werden sollen.

Hinter dem nachfolgenden Bild befindet sich mit einem Klick der MDK-Prüfbericht des Heiner-Stenglein-Senioren- und Pflegeheim.

mdk-bericht-hss-2016

Alle standardisierten Prüfberichte des MDK sind hier auf folgenden Seiten einsehbar (externe Links):