allgemeine

Wir sehen die Bewohner/Klienten unserer Einrichtungen und ambulanten Pflege auf der Grundlage eines humanistischen Menschenbildes im Mittelpunkt unseres professionellen Handelns. Pflege und soziale Betreuung ist dabei Beziehungsarbeit.

Das Pflegemodell orientiert sich an dem personenzentrierten Ansatz vom Tom Kitwood. Wesentlicher Bestandteil und Ausgangspunkt sind die aktuellen Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen des Betroffenen.

Ziel ist: Die Förderung der Autonomie und Selbstbestimmung mit Rücksicht auf ihre Lebensgewohnheiten. Jedoch soll eine ressourcenorientierte Versorgung zu erfolgen.

Es erfolgt eine pflegefachliche Einschätzung der aktuellen Pflege-und Betreuungssituation und mündet in einen Verständigungsprozess, aus dem sich entsprechende Maßnahmen für eine optimale Versorgung aus Sicht des Betroffenen in seinen Lebensalltag ableiten lassen.

Ist der alte Mensch nicht mehr in der Lage, übernimmt die Pflegekraft Verantwortung, verrichtet die Dinge stellvertretend für den Pflegebedürftigen, die er getan hätte, wenn er Wissen, Kraft und Fähigkeiten dazu hätte. Es werden Lebensaktivitäten realisiert und dabei existenzielle Erfahrungen einbezogen.

Wichtig in diesem Prozess ist:

  • eine gründliche Beobachtung
  • empathisches Zuhören
  • Sicherung und Gestaltung prozessfördernder Pflege durch alle Beteiligten.

Die Beziehungsgestaltung und die personenzentrierte Pflege nach Tom Kitwood bilden den organisatorischen Rahmen unseres Handels.

Dabei steht besonders die Kommunikation mit dem Pflegebewohner, deren Angehörigen und dem Pflegepersonal sowie mit allen dazugehörigen Institutionen, wie z.B. Ärzte, Apotheken oder externe Therapeuten, im Mittelpunkt.

Die ganzheitliche Pflege der KHS berücksichtigt den Menschen in seinem gesamten Wesen, mit all seinen Bedürfnissen. Das heißt, unser gesamtes Tun muss bewohnerbezogen sein.

 

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